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By Seneca, Karl Büchner

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Nec alio animo rec­ torem suum intuetur, quam, si di inmortales potesta­ tem visendi sui faciant, intueamur venerantes colentes­ que. (9) Quid autem? non proximum illis locum tenet is, qui se ex deorum natura gerit, beneficus ac largus et in melius potens? Hoc adfectare, hoc imitari decet, maximum ita haberi, ut optimus simul habeare. Erstes Buch 57 möglich ist, unschädlich für andere und darum unbe­ sorgt, ein heilsames Recht der Macht zur Freude aller auszuüben? Es irrt nämlich, wer glaubt, der König sei dort sicher, wo nichts vor dem König sicher ist; viel­ mehr ist Sicherheit um gegenseitige Sicherheit auszu­ bedingen.

Es gibt eine einzige uneinnehmbare Festung : die Liebe der Bürger. (7) Was gibt es Schöneres, als zu leben, indem alle dies wünschen und ihre Gelübde nicht unter einem Bewacher aussprechen? Als daß, wenn die Gesundheit ein wenig schwankt, dann nicht die Hoff­ nung der Menschen erweckt wird, sondern die Angst? Daß nichts einem so kostbar ist, was er nicht für die Rettung seines Fürsten eintauschen möchte ? (8) 0 je­ ner, dem es zuteil wird . . auch für sich leben muß. Dazu hat er durch beständige Beweise des Gutseins ge­ zeigt, daß das Gemeinwesen nicht sein ist, sondern er dem Gemeinwesen gehört.

Daß nichts einem so kostbar ist, was er nicht für die Rettung seines Fürsten eintauschen möchte ? (8) 0 je­ ner, dem es zuteil wird . . auch für sich leben muß. Dazu hat er durch beständige Beweise des Gutseins ge­ zeigt, daß das Gemeinwesen nicht sein ist, sondern er dem Gemeinwesen gehört. Wer wagte, diesem irgend­ eine Gefahr zu bereiten? Wer möchte von ihm nicht, wenn er könnte, auch das Schicksal abwenden, von ihm, unter dem Gerechtigkeit, Frieden, Anstand, Sicherheit, Würde in Blüte stehen, unter dem eine reiche Bürger­ schaft überfluß hat an der Fülle aller Güter?

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